Im Rahmen der Reihe „Kirchen und Kino“ erwartet das Kinopublikum am Dienstag, 3. März, ein besonderer Abend im Kino Wolfhagen: Gezeigt wird der Film „Mit der Faust in die Welt schlagen“.

Er erzählt eindringlich die Geschichte zweier Jugendlicher, die in einem von Perspektivlosigkeit, familiären Spannungen und gesellschaftlicher Ausgrenzung geprägten Umfeld aufwachsen. Zwischen Wut, Ohnmacht und dem Wunsch nach Zugehörigkeit geraten sie zunehmend in einen Strudel aus Gewalt und Radikalisierung. „Mit der Faust in die Welt schlagen“ zeichnet dabei ein sensibles Porträt junger Menschen auf der Suche nach Halt – und stellt zugleich unbequeme Fragen nach Verantwortung, Prävention und gesellschaftlichem Zusammenhalt.

Im Anschluss an die Vorführung wird Pfarrerin Isabell Paul das Gespräch auf der Kinobühne moderieren. Als Gesprächspartner begrüßt sie Sascha Aschermann, Polizeihauptkommissar und im Ressort „Netzwerk gegen Gewalt“ tätig. Gemeinsam werden sie zentrale und regionale Themen des Films aufgreifen, Hintergründe beleuchten und Bezüge zur aktuellen gesellschaftlichen Situation herstellen.
Auch das Publikum ist eingeladen, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen und eigene Gedanken und Fragen einzubringen.

Der Abend verspricht nicht nur intensives Kino, sondern auch einen offenen Austausch über Gewaltprävention, gesellschaftliche Verantwortung und die Rolle von Kirche und Zivilgesellschaft.

Tickets für die Veranstaltung sind zum Einheitspreis von 8 Euro erhältlich unter www.kino-wolfhagen.de ⁠